19.2.03

Schleusen beschauen.
Die alljährliche "Wasserbauexkursion" des Instituts für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden findet von 12. bis 16. Mai 2003 statt. Stationen sind u.a. Baustellen von Schiffsschleusen im Bereich Magdeburg und Uelzen, der Hamburger Hafen, das Eidersperrwerk, das Wasserstraßenkreuz in Minden sowie der Rhein-Ruhr-Hafen in Duisburg. Interessenten können sich bei Dr.-Ing. Dirk Carstensen, Beyerbau Zimmer 48a melden.
Gewässer in der Stadt.
Das Wasserbaukolloquium 2003 des Instituts für Wasserbau und Technische Hydromechanik findet am 20. und 21. März 2003 statt. m Rahmen des Kolloquiums sollen in den Vorträgen sowie einer fachbegleitenden Ausstellung folgende Schwerpunkte behandelt werden:
- Gewässerschutz im urbanen Raum
- Naturnaher Ausbau und Unterhaltung von Fließgewässern sowie ihren Talauen im innerstädtischen Bereich
- Hydrologisch-morphologisches Regime-Bedeutung für den Hochwasserschutz und Feststofftransport
- Stadt- und landschaftsplanerische Aspekte bei der Gestaltung von Fließgewässern in Abhängigkeit von vorhandenen oder vorzugebenden Nutzungen
- Bedeutung der Gewässergüte und der Ökologie für den Gewässerausbau im innerstädtischen Bereich

13.2.03

Die Platzhirsche bleiben
Personaler sind einstellungskonservativ: Die Wirtschaftswoche befragte Personalchefs der 250 größten deutschen Unternehmen, und die antworteten fast wie immer. Die Rechercheure der Wirtschaftswoche stellten nur eine große Änderung fest: “ Neu ist aber zum Beispiel, dass mit der TU Dresden erstmals eine ostdeutsche Hochschule den Sprung in die Top Five schaffte - die gute Ausbildung in den Ingenieurwissenschaften hat sich offenbar herumgesprochen.”
Ist doch was! Und stimmt...
Jetzt erst recht
"Bauingenieur! Angesichts dieses Berufswunsches ihres Filius mögen manche Eltern die Hände über dem Kopf zusammenschlagen; vor allem dann, wenn der Vater selbst zu den zig arbeitslosen Bauleuten zählt. ... [Doch] in wenigen Jahren, so prophezeien die Experten, wird es einen Mangel an jungen Fachkräften mit Wissen auf dem neuesten Stand geben. Wer sich jetzt mitten in der Krise für diesen Beruf entscheidet, dürfte es beim späteren Einstieg deutlich leichter haben als die erwerbslosen Bauingenieure von heute." Schreibt die Chemnitzer Freie Presse unter dem verheißungsvollen Titel Studium für Optimisten.

12.2.03

Was der Minister dem Sohn empfiehlt
Sachsens Wissenschaftsminister Matthias Rößler im Gespräch mit Moderator Becker von Campus und Karriere am 5.2. im Deutschlandfunk:
Becker: Gesetzt den Fall, wenn weiterhin so viele Abiturienten wie bisher in Sachsen Jura studieren möchten, aber die Studiengebühren nicht aufbringen können, möchten, aus welchem Grund auch immer, würden sich also dann alle möglicherweise an der nicht kostenpflichtigen juristischen Fakultät in Leipzig einschreiben.
Rößler: Wissen Sie, wir würden natürlich hoffen, dass sie sich in unseren Ingenieurfakultäten einschreiben oder in Physik, Chemie, Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und überall dort, wo wir momentan großen Bedarf in Deutschland haben und da auch die Aussicht auf einen Berufseinstieg winkt. Sie wissen, dass wir eigentlich in Deutschland in Größenordnungen Juristen über den Bedarf ausbilden. Ich kann jungen Leuten nur empfehlen, dass sie wirklich in Studiengänge gehen, wo sie anschließend auch ihre berufliche Perspektive haben. Ich habe das übrigens meinem eigenen Sohn auch empfohlen."

5.2.03

Leipziger Bauingenieure nach Dresden?
Das sächsische Wissenschaftsministerium hat den Universitäten eine Liste vorgelegt, welche Fachrichtungen bis 2008 wegfallen. Die Juristische Fakultät der TU Dresden mit ihren 2 000 Studenten wird geschlossen. ... Außer der Konzentration der staatlichen Juristenausbildung in Leipzig sind weitere Zusammenlegungen geplant. Nach Informationen der SZ sollen die Bauingenieure von Leipzig nach Dresden kommen, die Leipziger Geowissenschaften nach Freiberg. Mathematik wird in Freiberg eingestellt und die Wirtschaftswissenschaften Freiberg und Chemnitz verschmelzen. Chemnitz soll dafür offenbar Chemie und Romanistik abgeben.

3.2.03

Kurt-Beyer-Preis
Bereits zum 7. Mal wurde an der TU Dresden der Kurt-Beyer-Preis für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. Den mit 5000 Euro dotierten und von der HOCHTIEF AG gestifteten Preis erhielten in diesem Jahr ein Promovend und ein Diplomandenteam. Steht im Informationsdienst Wissenschaft.
Viel Lärm um Nichts
Heute so, gestern anders: Britische Hochschulen erkennen deutsche Bachelors sehr wohl an. Und auch der DAAD beschwichtigt: "Es war schon immer Praxis der britischen Hochschulen - auch gegenüber eigenen, britischen Kandidaten - dass die Zulassung zu Master-Studiengängen nicht automatisch auf Grund von Bachelor-Abschlüssen erfolgte."

30.1.03

Interaktiv lernen und lehren
In dem Verbundprojekt Portiko des Rechenzentrums der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden mit der Technischen Universität Braunschweig, welches im Rahmen des Förderprogrammes "Neue Medien in der Bildung" vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) unterstützt wird, entstehen interaktive Lehr- und Lernmodule. Dabei ist das Fakultätsrechenzentrum für die Leitung des Dresdner Teilprojektes und die Unterstützung auf dem Gebiet der IT verantwortlich. Das gemeinsame Ziel ist die Entwicklung eines hochschulübergreifenden Systems austauschbarer Lehr- und Lernmodule. Kann man im Informationsdienst Wissenschaft nachlesen.

29.1.03

Splendid Isolation
"Diese Entwicklung mit der Einführung von Bachelor- und Mastergraden an den deutschen Hochschulen weist den Weg in unsere europäische Zukunft. Es gibt keinen Anlass, daran zu zweifeln und Studierende oder Arbeitgeber zu verunsichern", sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Klaus Landfried. Anlass seiner Äußerungen waren Berichte in verschiedenen deutschen Zeitungen über die Empfehlung der in Großbritannien für akademische Anerkennungsfragen zuständige Behörde (NARIC), Inhaber deutscher Bakkalaureus/Bachelor-Grade nicht zu einem Master-Programm einer britischen Hochschule zuzulassen.

28.1.03

Nichts für Abergläubige
Das 13. Brückenbau-Symposium der Dresdner Bauingenieure findet am 13.03.2003 statt. Die bedeutendste Brückenbautagung Deutschlands, die wieder vom Lehrstuhl für Massivbau und den Freunden des Bauingenieurwesens der TU Dresden e.V. veranstaltet wird, steht unter dem Motto "Planung, Bauausführung und Ertüchtigung von Massivbrücken" und bietet, wie die zwölf Vorgängerveranstaltungen, einen umfassenden Überblick über den Brückenbau in den neuen Bundesländern. Das Symposium beginnt um 9 Uhr und dauert bis 17.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum Bergstraße 64. Die Teilnahme ist für Angehörige der TU Dresden und Studenten frei.

23.1.03

Kalender-Bilder
Jeden Monat ein neues Bild für den Hintergrund des Monitors? Bitteschön, gerne: Die Wiesner-Hager Baugruppe Holding GmbH stellt jeden Monat ein Kalenderblatt ins Internet.
Beachtliches Brücken-Buch
Der Titel war in seiner Schlichtheit nicht zu überbieten: "Bridges" hieß ein Bildband, den der Fotograf David Plowden 1975 veröffentlichte. "Es war das erste Buch dieser Art, das die Bewunderung für industrielle Ästhetik mit der Achtung vor der technischen Leistung der Erbauer verband", schreibt Petra Steinberger in der Süddeutschen Zeitung vom 18.1.2003. Und warum schreibt sie jetzt? Weil das Buch "Bridges. The Spans of North America" neu erschienen ist: 339 Seiten für 75 Dollar bei W.W.Norton & Company (ISBN: 0-393-05056-4). (Amazon-Preis heute: 75,57 Euro inkl. Versand)
[UPDATE] Und eine günstigere Quelle haben wir auch gefunden!
Kleben im Konstruktiven Glasbau
Dipl.-Ing. (FH) Gerald Bräuer (Anwendungstechnik) spricht am Mittwoch, 29.01.2003 von 14.50-16.20 Uhr im Beyer-Bau Raum 154 zum Thema "Kleben im Konstruktiven Glasbau". Veranstalter ist der Lehrstuhl für Baukonstruktionslehre an der TU Dresden.

22.1.03

Und nach dem Studium?
Zwei Gesprächsrunden in Folge sollen Antworten auf die Fragen geben, die Student(inn)en am Ende des Studiums plagt: Wie geht's weiter? Heute und in einer Woche, jeweils 16.40 bis 18.10 Uhr im Raum 204 des TU Hörsaalzentrums, geben erfahrene Berufsberater im Hochschulteam des Arbeitsamtes Dresden Auskunft.
(Auch gerade erst erfahren - aber lieber spät als gar nicht, gell?)
Alles über die Eissporthalle in Holz
Im Seminar für Bauwesen spricht am 6. Februar 2003 von 14.50 bis 16.20 Uhr Dipl.-Ing. Alfons Brunauer von der WIEHAG GmbH in Altheim / Österreich zum Thema "Planung und Ausführung der Eissporthalle Erfurt in Holz". Das Seminar findet im Hörsaal 186 im Hülsse-Bau (Helmholtzstr. 10) statt. Und wie immer: Interessenten willkommen, natürlich kein Eintritt!
Mit Sokrates ins Ausland
Ein Auslandssemester ist immer ein Gewinn - und wenn es auch noch gefördert wird, macht es doppelt Spaß! Eine Infoveranstaltung zum Auslandsstudium mit Sokrates findet am 18.02.2003 von 11.10 -12.40 Uhr im Hörsaal 154 des Beyerbaus statt. Aus dem Programm:
- Vorstellung der Partneruniversitäten
- Grundkonzept des Sokratesprogrammes
- Beantragung - Auswahl
- Persönliche Empfehlungen von Sokratesstudenten des letzten Jahres
Und am Ende der Veranstaltung werden Anmeldeformulare für das Programm ausgegeben ;-)
Hören - Sehen - Schmecken
Zum ersten japanischen Kulturabend laden TU Dresden, Ausländerrat Dresden und das OstAsienZentrum ein. Am 31. Januar kann man im Internationalen Begegnungszentrum (Heinrich-Zille-Str. 6, 01219 Dresden) ab 18 Uhr die japanische Schrift mit einem Vortrag kennenlernen und es auch selber mal probieren. Es bleibt nicht bei einer Sushi-Zubereitungs-Demonstration: Sie werden auch zum Selbstkostenpreis verkauft (dito Miso-Suppe und japanische Getränke).
Schöne Ingenieure
"Um Studenten für die Fachhochschule Deggendorf in Niederbayern anzulocken, produzierte die dortige Studentenfirma in.side nun schon zum zweiten Mal einen männlichen und einen weiblichen Aktkalender. Die professionell photographierten Modelle sind zukünftige Maschinenbauer(innen), Elektrotechniker(innen) oder Maschinenbauingenieur(inn)e(n). Da studiert man doch liebend gerne in der bayerischen Provinz." Schreibt der Schockwellenreiter - also stimmt's!

21.1.03

Dossier zum Transrapid
In der Süddeutschen Zeitung gibt es ein ganzes Dossier zum Transrapid. Mit mehreren interessanten Beiträgen (Links am Ende des Beitrags).
Der Bau der Lahntalbrücke
Der Bau der Lahntalbrücke bei Limburg an der Lahn steht im Mittelpunkt des Seminars für Bauwesen am 30. Januar. Der Vortrag von Dipl.-Ing. Niklas Vetter von der Hermann Kirchner GmbH u. Co KG findet von 14.50 bis 16.20 Uhr im Hörsaal 186 des Hülsse-Baus statt.

20.1.03

Neueste Erkenntnisse…
Im Rahmen des Vertiefungsstudiums der Studienrichtung Konstruktiver Ingenieurbau bei den Dresdner Bauingenieuren ist die Erstellung einer Belegarbeit gefordert. Es handelt sich dabei um eine Entwurfs- und Bemessungsaufgabe, welche in einem zeitlich begrenzten Rahmen anzufertigen ist. In einem öffentlichen Vortrag (10 Minuten) werden der Inhalt und die Ergebnisse der Arbeit präsentiert, anschließend werden innerhalb von 5 Minuten Fragen zum Thema des Beleges diskutiert. 32 solcher Vorträge gibt es jetzt am 10. und 11. Februar en bloc – eine Liste mit genauen Zeiten, Raumangaben und Themen steht hier.
Lärmminderungsplanung
Die Augen kann man schließen, aber die Ohrennicht. Also ist Lärmschutz vonnöten: "Lärmminderungsplanung in Dresden und Berücksichtigung des Schallschutzes im Baugenehmigungsverfahren" ist zwar ein Thema mit lauter (!) Wortgetümen, aber dennoch spannend: Dipl.-Phys. Matthias Rothe vom Umweltamt Dresden erläutert die Details zum Thema am 23. 1. von 13 bis 14 Uhr im Willers Bau (Raum C 105) im Rahmen der Vortragsreihe Ökologisches Bauen.
Für die Zukunft sanieren
Die "Ökologische Altbausanierung am Beispiel eines Fachwerkgehöftes" erläutert der freie Architekt Dipl.-Ing. Sven Ove Schindler im Rahmen der Reihe Ökologisches Bauen am 21. Januar bei einer Exkursion nach Altcoschütz 1 (in 01189 Dresden). Termin: 13 bis 16 uhr.
Aus der Vergangenheit lernen
"Erfahrungen mit ökologischer Planung in Dresden - Schwerpunkt Hochwasserschutz" ist das heutige Thema der Reihe "Ökologisches Bauen". Dipl. Phys. Wolfgang Socher, Leiter der Abteilung Stadtökologie im Umweltamt Dresden, spricht von 16.40 bis 18.10 Uhr zum Thema im Zeichensaal 69 des Beyer Baus.

17.1.03

Infrastruktur - Rehabilitation und Stadtumbau Ost
Das 4. Kolloquium Stadtbauwesen zu den Themen "Infrastruktur - Rehabilitation und Stadtumbau Ost" findet am 30. und 31. Januar 2003 statt. Veranstalter ist der Lehrstuhl Stadtbauwesen der Fakultät Bauingenieurwesen an der TU Dresden. Das genaue Programm und weitere Informationen gibt es in einem Flyer online (PDF 125 kb))

16.1.03

Der Mann vom Bau
"Veranstaltung im Beyer-Bau" heißt es oft hier. Wieso Beyer-Bau? Das markante Gebäude ist nicht nur Wahrzeichen der Technischen Universität Dresden, sondern auch Sitz der Fakultät Bauingenieurwesen. Benannt wurde es nach Prof. Dr.-Ing. Kurt Beyer.
"Kurt Beyers Wirken ist auch heute - 50 Jahre nach seinem Tode - noch spürbar. Diese Wirkung gründet sich auf sein wissenschaftliches Werk, seine erfolgreiche Tätigkeit als Ingenieur bei vielen Bauaufgaben und seine außergewöhnliche Persönlichkeit", schreiben Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Möller und apl. Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Graf vom Lehrstuhl für Statik in einem Beitrag über den Namensgeber.

14.1.03

Pro Bono Contra Malum
"Das sprachliche Niveau vieler heutiger Wissenschaftsarbeiten sei „schlichtweg eine Zumutung“, befand der Mannheimer Universitätsrektor Hans-Wolfgang Arndt. Um dem abzuhelfen, hat Mannheim als erste deutsche Universität einen Preis für wissenschaftliche Arbeiten von besonderer sprachlicher Brillanz ausgeschrieben. „Den Grundstein für eine ertragreiche Kommunikation legen die Autoren nicht mit verqueren Satzungetümen und leeren Worthülsen, sondern mit einer klaren und präzisen Sprache. In dieser Hinsicht können wir viel von angloamerikanischen Ländern lernen“, sagte Arndt. 3000 Euro, gespendet von zwei Verlagen, warten auf den Verfasser der besten Sachprosa. Zunächst gilt die Ausschreibung nur für Mannheimer Forscher, soll aber bald bundesweit ausgedehnt werden." Schreibt die Süddeutsche Zeitung.
Thementausch
Im Studium Generale (jeweils montags, 6. DS (16.40 – 18.10 Uhr), im Beyer-Bau, Hörsaal 118) "Der Bauingenieur und seine Aufgaben" gibt es den Tausch zweier Vorlesungen zu vermelden: Bereits gestern las Prof. Ahrens zum Thema "Verkehrsplaner/in – Aufgaben und Perspektive" – der eigentlich an diesem Termin geplante Vortrag "Verkehrswegebau" von Prof. Wellner findet nun kommende Woche (also am 20.1.) statt.
Anspruchsvolle Abbruchvorhaben
Die nächste Veranstaltung im "Seminar für Bauwesen" findet am 16. Januar von 14:50 bis 16:20 Uhr statt. Dipl.-Ing. Bernd Augsten von der VBU Verkehrsbau Union GmbH Berlin spricht über Anspruchsvolle Abbruchvorhaben und deren Vorbereitung. Veranstalter sind Prof. Schach und Prof. Jehle vom Institut für Baubetriebswesen. Der Gastvortrag findet im Hülsse-Bau, Helmholtzstraße 10, Hörsaal 186 statt.

13.1.03

Das große Los gezogen
Wer sich heute für ein Bauingenieurstudium entscheidet, hat das große Los gezogen." Sagt Dr. Horst Arnoldt von Bilfinger Berger und fürchtet, wie viele andere vom Fach, in vier bis fünf Jahren einen Fachkräftemangel. Boris Engelhardt, Geschäftsführer des Präsidialausschusses Bauingenieurausbildung beim Hauptverband der deutschen Bauindustrie, wird konkret: "In vier bis fünf Jahren werden dem Markt zirka 3.400 Absolventen zur Verfügung stehen. Das sind viel zu wenig Nachwuchskräfte. ... Unsere Branche braucht im Jahr 2006 oder 2007 mindestens 6.000 Bauingenieure."
Beide Zitate finden sich in einem großen Beitrag des abi Berufswahl-Magazins, der auch als (allerdings ca. 1,9 MB große) PDF zum Download bereit gestellt ist.
Ökologisches Bauen
Drei Vorträge zum Thema Ökologisches Bauen finden in dieser Woche im Rahmen des Studium Generale statt:
13.1.2003: Ökologisches Bauen und Wirtschaftlichkeit mit Dipl. Archtiekt Clemens Deilmann, Leiter der Abteilung im Institut für Ökologische Raumentwicklung e.V., Dresden. (16.40 - 18.10 Uhr im Beyer-Bau, Zeichensaal 69).
14.1.2003: Vermeidung und Behebung feuchtebedingter Bauschadensfälle mit Prof. Dr.-Ing. habil Peter Häupl, Professur für Bauklimatik an der TU Dresden. (13 - 14.30 Uhr im Gerber-Bau, Raum 49/U)
16.1.2003: Konsequenzen der Energieeinsparverordnung 2002 für Bau- und Anlagetechnik unter besonderer Berücksichtigung des Passivhauses mit Prof. Dr.-Ing. habil Wolfgang Richter, Professur für Heizungs- und Raumlufttechnik an der TU Dresden. (13 - 14.30 Uhr im Schumann-Bau, Hörsaal A 117)

9.1.03

De-Plagiator
Wenn es um Plagiate an deutschen Hochschulen geht, ist meist auch von Prof. Dr. Debora Weber-Wulff die Rede. Bevor nun alle Google aktivieren: Das sind die Links zur vierteiligen Serie "Eine Professorin auf Plagiat-Jagd" in Spiegel Online:
1): Der große Online-Schwindel, 6.11.2002
2): Plagiate in der Wissenschaft, 11.11.2002
3): Auf den Schultern von Giganten, 20.11.2002
4): Alles nur geklaut?, 20.12.2002
Und hier ist ihr Ratgeber "Aufdeckung von Plagiat: Suchen im Internet für Lehrkräfte".
Bitteschön.
Laxer Umgang mit der Wahrheit  
Nie ließen sich Semester- oder Abschlussarbeiten so leicht wie heute schreiben: Copy, paste – und fertig übertitelt die Süddeutsche die Versuchung durch das Internet. Dank Google und anderer Adressen ließen sich Referate oder Kapitel der Diplomarbeit aus Textfragmenten zusammenschustern. Was früher mit Schere und Klebstoff wenigstens noch den Gang zur Bibliothek (und zum Kopierer) erforderte, lässt sich nun im Ernstfall von den Malediven aus erledigen. It's just a mouseclick away.
Hartmut Schiedermair, Präsident des Deutschen Hochschulverbands, schätzt, dass fast jede dritte Haus- und Examensarbeit nicht korrekt zustande kommt. Das Problem ist nicht lokal, wie sollte es auch beim weltweiten Internet: Wer abschreibt, sieht rot, zumindest in Großbritannien: Dort sollen Studenten, die für Semesterarbeiten aus dem Internet abschreiben, demnächst die "rote Karte" bekommen. Ein nationales Computersystem soll verdächtige Arbeiten binnen vier Stunden auf Ähnlichkeit mit Texten aus dem Internet vergleichen. "Findet der Computer mehr als 75 Prozent des Textes irgendwo anders, dann ist die Arbeit mit Rot gekennzeichnet", schreibt dpa.
Manfred Curbach neuer Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bautechnik
Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach (46) vom Lehrstuhl für Massivbau an der TU Dresden ist seit 1. Januar Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bautechnik. Er wurde einstimmig gewählt, die Amtszeit beträgt drei Jahre. "Curbach hat sich vorgenommen, Bedeutung und Leistungen der Bauingenieure in der Gesellschaft und für den Bürger stärker bewusst zu machen und das Ansehen dieses Berufsstandes allgemein und insbesondere in den Medien zu verbessern," schreibt der VDI.
Ausgewählte Projekte in Stahl und Glas
Innerhalb der Vorlesung "Bauen mit Glas" des Lehrstuhls für Baukonstruktionslehre an der TU Dresden findet am kommenden Mittwoch (15.01.02) ein Vortrag der Firma Waagner-Biro Stahl-Glas-Technik aus Wien statt. Dipl.-Ing. Johann Sischka (Vorstand) und Dipl.-Ing. Franz Schüller (Statik/Konstruktion/Projektierung) stellen unter anderem die Projekte Kuppel über dem Reichstag und Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin sowie das Dienstleistungszentrum Hauptbahnhof Leipzig vor. Interessiert? Dann am Mittwoch, 15.01.2003, von 14.50-16.20 Uhr im Beyer-Bau Raum 154 dabei sein!

8.1.03

Das Sommerhochwasser 2002 - ökologische Erkenntnisse
Im Rahmen des Studium Generale (und wohl nicht zufällig am Schnuppertag der TU) findet morgen von 13 bis 14:30 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Kinze im Willers-Bau, Raum C 105/U statt. Prof. Kinze ist Präsident des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie und hat den Vortrag Das Sommerhochwasser 2002 - Anmerkungen aus ökologischer Sicht bereits auf dem Festkolloquium für Prof. Coers gehalten – wo wir ihn hörten und daher vorab schon schreiben können: Kommen lohnt sich!
Erinnerung: Morgen ist Schnupperstudientag
Wie schon mal angekündigt: Morgen ist Schnuppertag an der TU Dresden: Abiturienten, Schüler und Lehrer sind eingeladen, die Uni sozusagen leibhaftig kennen zu lernen. Es findet ganz normaler Studienbetrieb statt, aber es gibt auch Extra-Veranstaltungen. Über das Angebot der Bauinigenieure kann man sich hier informieren.
Der Tag der offenen Tür richtet sich ja an Schülerinnen und Schüler, die den Uni-Betrieb einmal näher kennen lernen wollen. Wer als Klasse / Kurs gezielt über das Bauingenieurstudium in Dresden informiert werden möchte: Wir haben einen Vortrag speziell für diesen Zweck (Ankündigungsflyer als PDF [114 KB] downloaden) und kommen ins Gymnasium oder laden Sie in den Beyer-Bau ein (dem Stammhaus der Bauingenieure). Bei Bedarf einfach via Mail anfragen!

7.1.03

Optimistisch ins Jahr
Erst jetzt beim Surfen gefunden, aber noch gültig und gut zu wissen am Jahresanfang (und vor beginnenden Prüfungen ;-): "Trotz Konjunkturtief und Strukturwandel der deutschen Bauwirtschaft sind Bauingenieure gefragte Experten, die in drei bis vier Jahren absolute Mangelware werden", so die deutliche Aussage des Hauptgeschäftsführers des Verbandes der Bauindustrie für Niedersachsen, Prof. Michael Sommer, im Rahmen eines Festvortrages am 13. Juni 2002 anlässlich der Diplomfeier des Fachbereichs Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Nordostniedersachsen in Suderburg." Der ganze Beitrag steht hier.
Niedergang ohne Ende?
das 4. Leipziger Baugespräch am 26. März steht unter dem Motto “Bauen in Deutschland - Niedergang ohne Ende?” Die Besetzung ist hochkarätig: Mit Manfred Stolpe, Prof. Dr. Georg Milbradt, Wolfgang Tiefensee und Dipl.-Ing. Christoph Ingenhoven auf dem Eröffnungsplenum sowie von Sachkennern moderierten Gesprächskreise. Der Preis für die Veranstaltung jedoch schränkt den Kreis auf Besserverdiener ein: 350 Euro. Studenten dürfen allerdings schon für 25 Euro mitmachen – ob sie allerdings auch auf der Abendveranstaltung am Vorabend in Auerbachs Keller reinkommen, ist der Einladung nicht zu entnehmen (wir tippen mal: nein).
Erfahrungsaustausch bei Bier und Brezel
Die einen haben ihren Neujahrsempfang, die anderen ihren Vertiefertreff: Studierende im 7. und 9. Semester sowie solche, die überlegen, ob sie Stadtbauwesen und Verkehrswegebau vertiefen sollen, sind eingeladen zum "Vertiefertreff im Neuen Jahr" am 15. Januar 2003 ab 19 Uhr. Man trifft sich - und zwar dort, wo auch der Lehrstuhl vom einladenden Prof. Dr.-Ing. Raimund Herz ist: im Nürnberger Ei, 5.OG.

6.1.03

Wirklich bedeutende Forschung
Wer glaubt, dass ein Studium theoretisch und trocken sei, sollte sich umschauen: Es geht auch anders! Martin Voracek von der Universität Wien und Maryanne Fisher von der York University in Toronto haben für eine umfangreiche (!) Studie alle 577 Playboy-Ausgaben bis Dezember 2001 ausgewertet. Da ist das Ergebnis fast uninteressant: Die Models im Playboy sind seit dem ersten Heft des Herrenmagazins im Jahr 1953 knabenhafter geworden und haben immer kleinere Brüste und schmalere Hüften. Während in den fünfziger Jahren vor allem Damen vom Typ Marilyn Monroe den Geschmack der Herren trafen, sind es heute offensichtlich dünne und großgewachsene Frauen wie Kate Moss. Die Ergebnisse erschienen im British Medical Journal, welches sich in seiner Weihnachtsausgabe traditionell auch Themen widmet, "die wirklich von Bedeutung sind".
[Info über wissenschaft online]
Die jungen Leute im Heute
"Mögliche zukünftige Berufschancen spielen bei der Auswahl [des Studienfachs] immer weniger eine Rolle, wichtiger werden dagegen das eigene Interesse und der Spaß am Studium." Schreibt die Süddeutsche Zeitung und merkt an, dass "Fächer, die während des Studiums trockene Rechenarbeit verlangen, dafür aber später einen sicheren Job versprechen, nicht gefragt sind. Beispiel Elektrotechnik: Händeringend suchen Autozulieferer nach jungen, motivierten Elektrotechnikern. Doch die Studentenzahlen nehmen ab. Kaum besser ergeht es Firmen, die Maschinenbauer oder Bauingenieure suchen. Auch hier gibt es freie Stellen – und auch hier sinken die Studentenzahlen, im Maschinenbau um 2,3 Prozent, im Bauingenieurwesen um 4,3 Prozent."
Unser Reden: Das Bauingenieurwesen-Studium in Dresden ist gut, erfolgsversprechend – und Spaß macht es auch!
Bauingenieur studieren!
Der Stern schrieb im Wirtschaftsteil des Heftes 42/2002 (jaja: alt - aber nicht veraltet!): "Krisenstimmung auf dem Arbeitsmarkt. Darf man da noch auf seinen Traumberuf hoffen? Ja!" und empfiehlt dann unter Branchen mit Zukunft: Ingenieure. Wir zitieren - weil es nicht online abrufbar ist :o(
"Auch wenn der Stellenmarkt für Ingenieure insgesamt fast um die Hälfte eingeknickt ist - "uns fehlen trotzdem die Ingenieure", sagt Willi Fuchs, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure. Fuchs betont in dem Artikel, dass Deutschland ein rohstoffarmes Land sei, "aber mit einer hohen Ingenieurkunst".
Auf ein Neues!
Willkommen zurück beim BauBlog im neuen Jahr! Von nun an gibt's hier wieder regelmäßig Neues und/oder Wissenswertes rund um das Studium des Bauingenieurwesens an der TU Dresden! Wenn Sie uns auf etwas hinweisen möchten, das hier stehen sollte: Eine Mail genügt!

19.12.02

Weihnachtswunsch
Bevor der BauBlog die Weihnachts-und-Neujahrspause einläutet, noch ein kurzer Link mit weitrechenden Folgen: Als unermüdlicher Kämpfer für ein einfaches und lesbares Internet verweist der Schockwellenreiter auf einen Beitrag mit seinerseits weiterführenden Links. Ganz in diesem Sinne wünschen wir uns, in Zukunft beim Besuch einer Marketing-Seite (!) nicht mehr auf Hinweise zu treffen, die den Zutritt mit anderen als diesem oder jenem Browser (und den erst ab Version 6.2!) verbieten. Mein Computer gehört mir, und was da installiert ist, bestimme ich. Marketingfachleute sollten das wissen - oder sich fragen, wie sie es fänden, wenn ihre Lieblingskneipe außen ein Schild hätte mit den Worten: "Zutritt nur für Besserverdiener ab 10.000 Euro/Monat, die braune Schuhe zu weißen Socken tragen!" ?
Ausfüllstoff
Man darf nicht alles glauben: "Eine Umfrage unter Studenten und Absolventen der TU Dresden" bietet der Lehrstuhl für Marketing der TU Dresden in Kooperation mit dem Institut zur Förderung von Marketing und Marktforschung e.V. an - doch wer nicht Student und auch nicht Absolvent ist, kommt mit dem Online-Fragebogen dennoch klar. Es geht, wenn wir es richtig verstanden haben, darum, ob demnächst TU-Fans mit TU-Shirts Farbe zur alma mater bekennen. Fürs tapfere Ausfüllen (das übrigens, auch hier nicht alles glauben, sondern selbst probieren, auch mit anderen als den angegebenen Browsern funktioniert) gibt es die Chance auf Kinokarten...
Lesestoff (3)
Wo es ein Heft 19 gibt, sollte auch ein Heft 18 vorhanden sein: Die "Jahresmitteilungen 2002" aus der "Schriftenreihe des Institutes für Tragwerke und Baustoffe" informiert wie die acht Vorgängerhefte über die wichtigsten Ereignisse in Lehre und Forschung und bietet einen Überblick über Veranstaltungen, Vorträge und Veröffentlichungen im Jahr 2002. Auch dieses Heft kann (kostenfrei) bezogen werden.
Lesestoff (2)
Die Vorträge des Festkolloquiums für Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke liegen als Heft 19 der Schriftenreihe des Instituts für Tragwerke und Baustoffe vor. Das Heft kann (kostenfrei) bezogen werden.
Lesestoff (1)
Das "Tragverhalten von Befestigungen mit Schubdübeln" haben Manfred Curbach und Harald Michler vom Lehrstuhl für Massivbau an der TU Dresden untersucht und berichten darüber in der Zeitschrift "Beton und Stahlbetonbau" (leider nicht online: Heft 11, 2002). Interessenten können einen Sonderdruck des Beitrags anfordern.

17.12.02

Leistung gewürdigt
Den Titel eines Honorarprofessors an der Fakultät für Bauingenieurwesen der TU Dresden verleiht heute der Rektor der TU Dresden, Univ.-Prof. Dr. rer. nat. habil. Achim Mehlhorn an Dr. rer. nat. Klaus Thalheim. Mit der Gewinnung von Dr. Thalheim als Honorarprofessor wird das bestehende Lehrangebot an der TU Dresden wesentlich ergänzt. Erst kürzlich wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Professur für Angewandte Geologie an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden und dem Museum für Mineralogie und Geologie der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden beschlossen – Dr. Thalheim ist Abteilungsleiter für Mineralogie und Petrographie sowie Kustos der mineralogischen Sammlungen und stellvertretender Fachdirektor des Museums.

16.12.02

Wichtigster deutscher Technikpreis geht an Prof. Jörg Schlaich
Er ist ein wahres Multitalent: ob filigrane Fußgängerbrücken, schwindelerregend hohe Türme oder innovative Seilnetzkonstruktionen -
Prof. Dr. Jörg Schlaich hat in allen diesen Bereichen Maßstäbe gesetzt. Für sein vielseitiges, international beachtetes Lebenswerk erhält der emeritierte Professor der Universität Stuttgart jetzt den Siemensring, die höchste deutsche Auszeichnung für bedeutende Persönlichkeiten der technischen Wissenschaften. Der Stiftungsrat der "Stiftung Werner-von-Siemens-Ring" traf seine Entscheidung am 13. Dezember 2002. Schreibt der Informationsdienst Wissenschaft.
Schnupperstudientag
Am 9. Januar ist wieder Schnuppertag an der TU Dresden: Abiturienten, Schüler und Lehrer sind eingeladen, die Uni sozusagen leibhaftig kennen zu lernen. Es findet ganz normaler Studienbetrieb statt, aber es gibt auch Extra-Veranstaltungen. Über das Angebot der Bauinigenieure kann man sich hier informieren.
Fachtagung "Verstärkung von Stahlbetonbauwerken"
Die nachträgliche Verstärkung von Stahlbetonbauwerken gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Bauwerke weisen heute, bedingt durch neue Nutzung, aber auch durch Korrosionsprozesse und Ausführungsfehler keine ausreichende Gebrauchstauglichkeit und/oder Tragfähigkeit auf.
Im Rahmen der Fachtagung Verstärken von Stahlbetonbauwerken am Dienstag, den 25. März 2003 von 13 bis 17.15 Uhr sollen die verschiedenen Verfahren zur Bauwerksverstärkung vorgestellt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Anwendung von textilbewehrtem Beton sowie Spritzbeton zur Erhöhung der Biege- und Schubtragfähigkeit von Stahlbetonelementen. Veranstalter der Tagung sind der Lehrstuhl für Massivbau der Technischen Universität Dresden und die Torkret AG, Veranstaltungsort ist Dresden.

11.12.02

Gemeinsam stark
Einen „Verbund geowissenschaftlicher Lehre und Forschung in Dresden“ haben die Professur für Angewandte Geologie an der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden und das Museum für Mineralogie und Geologie der Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden gegründet. In Zeiten kleinen Geldes erhoffen sich die Initiatoren große Synergien. Steht hier.

5.12.02

Weihnachtliche Vokal- und Instrumentalmusik
Die 62. Hausmusik der Fakultät Bauingenieurwesen steht ganz im Zeichen der Adventszeit. Im Foyer des traditionsreichen Beyer Baus spielen die Musiker um Prof. Dietrich Franke am 10. Dezember ab 20 Uhr Werke von Bach, Telemann, Gratiani, Corelli und anderen. Karten (4 Euro, ermäßigt 2 Euro) sind an der Abendkasse erhältlich. Und das komplette Programm steht hier.

3.12.02

Das Thema: Brücken
Bei einem Festkolloquium anlässlich des 65. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke, Inhaber der Professur für Massivbrückenbau am Freitag, 13. Dezember 2002 werden von 15 bis 17.30 Uhr im Hörsaal 118 des Beyer-Baus unter anderem folgende Vorträge gehalten:
Prof. a.D. Dr.-Ing. Manfred Specht (Specht, Kalleja + Partner GmbH, Berlin): Berliner Brücken mit Historie und Charakter
Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Möller et al (Technische Universität Dresden): Anwendung der DIN 1055-100 bei der Sicherheitsbeurteilung bestehender Natursteinbrücken
Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Gerhard Mehlhorn (Universität Kassel): FEM-Anwendungen im Spannbetonbau
Prof. Dr.-Ing. habil. Heinz Opitz (Technische Universität Dresden): Zustandsbeurteilung von Massivbauwerken – Möglichkeiten und Grenzen
MR a.D. Dr.-Ing. E.h. Friedrich Standfuß (Königswinter): Gedanken zur Zeit
Stahlharte Karriere
...kann machen, wer beim Stahl-Innovationspreis der deutschen Stahlindustrie geewinnt. Bereits zum sechsten Mal wird dieser Preis ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind Personen, Unternehmen, Institutionen sowie Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Das eingereichte Projekt muss in den vergangenen fünf Jahren entwickelt worden sein. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2003.
Prämiiert wird in vier Kategorien: Produkte aus Stahl / Stahl in Forschung und Entwicklung / Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen / Stahl-Design.
Ohne EDV nix los
Ein Bauunternehmen ohne EDV-Unterstützung ist in der heutigen Zeit nicht mehr denkbar - denn die abzuwickelnden Prozesse und Kommunikation zu Partnern und Auftraggebern / -nehmern sind vielschichtiger denn je... Schreibt bauingenieur24 in seiner online-Ausgabe.

2.12.02

Zwei Vorträge: Die Korrelation von...
Zu zwei Vortägen im Rahmen von Promotionsverfahren lädt die Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden ein.
Der erste Vortrag hat das Thema "Die Korrelation von Formgebung und Tragverhalten in reinen und elliptisch deformierten Rotationspolyklastoiden und deren Bedeutung für die Entwurfsmechanik" und wird von Dipl.-Ing. Sven Liedert am 5. Dezember 2002 um 13.30 Uhr gehalten.
Der zweite Vortrag "Die Korrelation von Architekturform und Strukturform im Kuppelbau und deren Einfluss auf die Ingenieurbaukunst - dargestellt am Beispiel der Frauenkirche zu Dresden" von Dipl.-Ing. Matthias Lugenheim beginnt am gleichen Tag um 15.30 Uhr.
Beide Vorträge sind öffentlich und finden statt im Sitzungszimmer des Neuffer-Bau (die Nr. 9 auf dem Lageplan).

29.11.02

Damit Wissen keinen Staub ansetzt
"Monatelang mühen sie sich ab, die Studierenden. Sie investieren Schweiß und Herzblut, manche melden sich gar vom „normalen“ Leben ab: Die Diplomarbeit steht an. Schließlich ist sie fertig, wird zensiert – und verstaubt. Das stellt zumindest die Hamburger Unternehmensberatung Mummert Consulting fest. „Immer mehr wertvolles Wissen verstaubt in den Regalen der Hochschulbibliotheken, das Potenzial der wissenschaftlichen Arbeiten bliebt weitgehend ungenutzt"," schreibt Ralf Döring in der Neuen Osnabrücker Zeitung.
[gefunden bei netbib]
Umstieg aufs E-Publizieren gefordert
»Auf lange Sicht«, so HRK-Präsident Landfried, »sollte jedes veröffentlichungsreife Forschungsergebnis durch die Hochschule auf ihrem Server kostenlos per Internet zur Verfügung gestellt werden. Forschungsförderungseinrichtungen sollten dies zur Voraussetzung ihrer Förderung machen. Erst danach folgt die Begutachtung, die zu einer Veröffentlichung auf einem fachlichen Server oder in einer Zeitschrift führt. Beispiele internationaler fachlicher Server gibt es längst, zum Beispiel im Bereich der Physik.« Eine wichtige Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz und ein noch wichtigerer längerer Text Zur Neuausrichtung des Informations- und Publikationssystems der deutschen Hochschulen. Pflichtlektüre! - meint der Schockwellenreiter.
Grünes Licht für "Transregio"-Forschung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat der Uni Dortmund Grünes Licht für den Start des Sonderforschungsbereiches "Transregio 6028" gegeben, mit dem ein auf insgesamt 12 Jahre angelegtes gewaltiges Forschungsprojekt in Gang kommt. Es geht um die "Integration von Umformen, Trennen und Fügen für die flexible Fertigung von leichten Tragwerkstrukturen". Ingenieurwissenschaftler der Universität Dortmund wollen mit Kollegen aus Karlsruhe und München Pionierarbeit leisten, damit - zum Beispiel - Baggerführer und ICE-Fahrgäste in die rollenden Kabinen der Zukunft einsteigen.

28.11.02

Was kostet die DIN?
Die Bundesarchitekten- und die Bundesingenieurkammer haben in einem gemeinsamen Brief an Abgeordnete vor einer deutlichen Erhöhung der Kosten für den Bezug von DIN-Normen gewarnt. Durch eine bislang wenig beachtete Klausel im heftig umstrittenen Regierungsentwurf für die Anpassung des Urheberrechts ans Informationszeitalter "würde das Preisniveau für diese Vorschriften ganz empfindlich angehoben", erklären die beiden Berliner Verbände in ihrem Schreiben, das unserer Informationsquelle heise online vorliegt.
[Info von Martin Röll]
Transformation
Im Dresdner Bauseminar der Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH) referiert am Mittwoch, 11. Dezember 2002 um 17.00 Uhr Dr.-Ing. Dieter Schulze, Arbeitsgruppenleiter Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. an der TU Berlin zum Thema "Sanierungslösungen beim Wohnungsbau aus Fertigteilen - Rückbau und Wiederverwendung demontierter Fertigteile".
Am 8. Januar 2003 spricht in der gleichen Reihe Dr. Christine Hannemann von der Humboldt-Universität Berlin zum Thema "Transformationen von der sozialistischen Stadt zur schrumpfenden Stadt". Die Veranstaltungen beginnen um 17 Uhr und finden im Hörsaal Z 407 am Friedrich-List-Platz 1 (Lageplan) statt.
Die Frage der Haftbarkeit
Können die Herstellerin der Fertigelemente oder der Bauingenieur für die festgestellten Mängel haftbar gemacht werden? Fragt anlässlich eines aktuellen Falles in der Schweiz die Aargauer Zeitung. Die Antwort ist in diesem Falle "Nein", aber ein Nachdenken über den Haftungsaspekt wieder einmal angeregt.
EU-Kartellstrafe gegen Baustoffhersteller
Die EU-Kommission hat gegen vier Baustofffirmen wegen Preisabsprachen für Gipsplatten eine Strafe von 478 Millionen Euro verhängt. Die EU-Kommission begründete die zweithöchste Geldbuße ihrer Geschichte mit dem geheimen Informationsaustausch der Unternehmen, um einen aggressiven Wettbewerb zu vermeiden. Das Kartell habe zeitweilig 80 Prozent des EU-Marktes beeinflusst. Berichtet die Tagesschau.
[Info von Martin Röll - danke!]

27.11.02

Spende statt Preise
Die von der Kaiser BRB-Baucontrol Ingenieurgesellschaft mbH gemeinsam mit dem Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden und der Fachhochschule München ausgelobten Studienpreise 2002 wurden in diesem Jahr aus aktuellem Anlass den Flutopfern in Sachsen gespendet.
[Info von Prof. Dr. R. Schach, Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden]
Tagungsband (1)
Das 6. Dresdner Baustatik Seminar stand unter dem Thema "Rekonstruktion und Revitalisierung aus statisch-konstruktiver Sicht". Die Beiträge sind in einem Tagungsband zusammengefasst, der wertvolle Anregungen für die unterschiedlichsten Planungsaufgaben vermittelt. Der Band ist für 20 Euro über den Lehrstuhl zu beziehen.
Tagungsband (2)
Zu einer Internationalen Konferenz über „Computergestützte Erneuerung von Wasserversorgungsnetzen“ hatte der Lehrstuhl Stadtbauwesen der Bauingenieure an der TU Dresden ins Dresdner World Trade Center eingeladen. 125 Teilnehmer aus 15 Ländern diskutierten neueste Erkenntnisse zur Erneuerung der Wasserversorgungsnetze.
Alle Beiträge und Statements der Podiumsdiskussion sind in einem zweisprachig deutsch-englischen Tagungsband abgedruckt. Der Band enthält außerdem eine CD-ROM mit allen Beiträgen. Er ist am Lehrstuhl Stadtbauwesen der TU Dresden zum Preis von 20 Euro (incl. Porto) zu beziehen.

26.11.02

Mittel längst verplant
"Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat gegen die von der Bundesregierung geplante "Nullrunde" für die großen deutschen Forschungseinrichtungen protestiert. Dies sei eine drastische und völlig unvorhersehbare Änderung der bisherigen Forschungspolitik, sagte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker in Bonn.
Die Umsetzung des Beschlusses würde für die DFG eine Mindereinnahme von rund 43 Millionen Euro bedeuten. Da die DFG Forschungsprojekte für zwei bis drei Jahre im Voraus bewillige, seien diese Mittel längst verplant. Vorhaben müssten nun gekürzt oder könnten gar nicht erst begonnen werden. Betroffen wären in erster Linie bis zu 2000 Nachwuchswissenschaftler."
[Info von Wissenschaft online unter Berufung auf dpa]
Assessment-Center für Berufene
Bislang reichen für die Berufung auf einen Lehrstuhl exzellente Forschungsergebnisse und lange Publikationslisten. An der Universität Bremen dagegen sollen Bewerber auch Managerqualitäten mitbringen, die sie – erstmalig an einer deutschen Hochschule – in einem speziellen Auswahlverfahren unter Beweis stellen sollen. Karl Bosshard von der Unternehmensberatung Kienbaum hat das Verfahren für die Uni Bremen entwickelt und beantwortet in einem Interview Fragen dazu.
Es geht auch anders
Der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger trotzt der Branchenkrise. Bis Ende September konnte er Ergebnis und Gesamtleistung steigern. Damit zahlt sich für Deutschlands zweitgrößten Baukonzern die Strategie aus, sich einerseits aufs Auslandsgeschäft zu konzentrieren und sich dort andererseits als Spezialist für Ingenieurprojekte im Tunnel- und Trassenbau zu profilieren. Schreibt die Süddeutsche Zeitung und macht Bilfinger Berger auch zur “Firma des Tages”.

25.11.02

Wiedereinstiegsstipendien
Nichts Genaues weiß man nicht, aber dennoch geben wir gerne in aller gebotenen Vorsicht den Tipp weiter, dass "vorraussichtlich" drei Wiedereinstiegsstipendien für das Jahr 2003 im Rahmen der Frauenförderung für Wissenschaftler/innen zur Verfügung gestellt werden, die ihre wissenschaftiche Täigkeit zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben unter- oder abgebrochen haben und ihre Forschungsarbeit mit dem Ziel des Abschlusses der Promotion oder Habilitation wieder aufnehmen. Birgit Debitz vom Immatrikulationsamt weiß mehr...
Spannungsumlagerung
Die Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden lädt zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren mit dem Thema "Spannungsumlagerung bei Zweifeldträgern, bestehend aus Fertigteilen und Ortbetonplatte, unter Berücksichtigung des genauen Materialverhaltens an der Stützstelle" von Dipl.-Ing. Jens Tusche ein. Der Vortrag findet statt am Dienstag, 26. November 2002, 13:00 Uhr im Sitzungszimmer vom Neuffer-Bau (die Nr. 9 auf dem Lageplan).
Wie in alten Zeiten
Vor 30 Jahren waren sie Studenten – nun sind sie Absolventen: 70 Bauingenieure, die vor genau dreißig Jahren ihren Studienabschluss an der damaligen Sektion Bauingenieurwesen der TU Dresden geschafft hatten, trafen sich an der ehemaligen Ausbildungsstätte. Im Hörsaal 118 vom Beyer-Bau begrüßte sie der Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen, Prof. Dr.-Ing. habil Helmut Martin von der Professur für Wasserbau und Technische Hydromechanik und informierte auch über die Studienrichtung „Wasserbau“. Prof. Dr.-Ing. habil. Frohmut Wellner von der Professur für Straßenbau hielt einen Vortrag zur Studienrichtung „Stadtbauwesen und Verkehrswegebau“, Prof. Dr.-Ing. Hans-Dieter Haim von der Professur für Stahlbau in der Fördertechnik informierte zur Studienrichtung „Konstruktiver Ingenieurbau“, und Prof. Dr.-Ing. Rainer Schach von der Professur für Baubetriebswesen erläuterte die Studienrichtung „Baubetriebswesen“.
Bester Brückenbauer der Welt
Für seine Meisterwerke der Ingenieurbaukunst hat der Stuttgarter Professor Jörg Schlaich den Fritz-Leonhardt-Preis der Ingenieurkammer Baden-Württemberg erhalten. Schlaich gilt als bester Brückenbauer der Welt. Schreibt die Stuttgarter Zeitung.

19.11.02

Exotisches im Blockhaus
Ein öffentliches Kolloquium findet in einer Woche am 26. November im Blockhaus am Neustädter Markt in Dresden statt: Dr. Heiner Siedel vom Institut für Geotechnik spricht über Sandsteinverwitterung an historischen Tempelanlagen in Angkor/Kambodscha. Die Veranstaltung im historischen Blockhaus (aus Sandstein gebaut...) beginnt um 17.30 uhr, der Eintritt ist frei.

18.11.02

Urknall
Mit digitalen Archiven wollen Uni-Bibliotheken die Macht der Verlage brechen. Aber wie soll die wissenschaftliche Qualität gesichert werden? Das fragt sich die Zeit in ihrem Beitrag "Urknall im Zeitschriften-Universum", der auch eine Reihe weiter führender Links bereit hält.
[gefunden beim Schockwellenreiter]
Wie hilfreich ist Google?
Wie verändern Suchmaschinen wissenschaftliches Arbeiten? fragt Ralf Grötker bei telepolis - und antwortet mit verhaltenem Schrecken. Vor lauter Klicken würde das Denken oft auf der Strecke bleiben...
Vortragsreihe Bodenmechanik und Grundbau
Zu einer Reihe von Vorträgen im Sitzungszimmer im Neufferbau (die Nr. 9 auf dem Lageplan) lädt die Fakultät Bauingenieurwesen am 28. und 29. November ein. Die Vorträge sind öffentlich, Eintritt ist frei. Und das sind die Themen:
28.11.2002, 10.45 Uhr, Dr.-Ing. Klaus Weber, Das Düsenstrahlverfahren im Spezialtiefbau -
aus dem Boden wird ein Baustoff

28.11.2002, 13.30 Uhr, Privatdozent Dr.-Ing. Christos Vrettos, Pfahl-Platten-Hochhausgründungen in
Berliner Böden

28.11.2002, 16.00 Uhr, Dr.-Ing. Ivo Herle, Scherversagen in der Geotechnik
29.11.2002, 09.00 Uhr, Privatdozent Dr.-Ing. habil. Jens Engel, Probleme bei der geotechnischen Beurteilung
bestehender Bauwerke

29.11.2002, 12.30 Uhr, Dr.-Ing. Jan Laue, Modellversuche zur Lösung geotechnischer
Problemstellungen

29.11.2002, 15.00 Uhr, Dr.-Ing. Mahmud Thaher, Gründungssysteme: Planung, Bemessung und
Ausführung unter geotechnisch- wirtschaftlichen Gesichtspunkten

14.11.02

Big Science am Ende?
Auch der Wissenschaftsrat hat es nicht leicht: "Über neun Projekte, zwischen 25 Millionen und dreieinhalb Milliarden Euro schwer, wird der Wissenschaftsrat den Daumen heben oder senken müssen", berichtet Jeanne Rubner in der Süddeutschen Zeitung. Es geht in dem Beitrag um die Physik - aber auch ums Prinzipielle, wenn immer mehr immer weniger Geld haben wollen.
Ein nicht alltägliches Bauingenieurwerk
"Die Unterfangung des Bahrmühlenviadukts bei Chemnitz - ein nicht alltägliches Ingenieurbauwerk" ist der Titel des Vortrags von Dipl.-Ing. Peter Schmidts im Rahmen des Seminars für Bauwesen am 28. November um 14:50 Uhr. Der Vortrag findet statt im Raum HS 186 (Hülsse-Bau) der TU Dresden.

13.11.02

Nachdenkliches zum Fest
Zum Festkolloquium für Prof. Dr.-Ing. habil Hans-Günther Coers, der die Dozentur für Umweltprobleme des Bauens bei den Bauingenieuren der TU Dresden vertritt, gibt es - natürlich - Grußworte der Universitätsleitung (Prof. Kokenge) und eine Laudatio (Prof. Herz) - aber auch interessante und nachdenkliche Vorträge wie Das Sommerhochwasser 2002 - Anmerkungen aus ökologischer Sicht (Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Kinze, Präsident des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie) oder
Umweltverträglichkeit im Spannungsfeld zwischen Bauölologie und Bauökonomie - kein Widerspruch per se!
(Prof. Dr.-Ing. habil. Günter Harder, Universität Hannover und TU Poznan). Im Anschluss an die Veranstaltung, die am 25. November um 15 Uhr im Hörsaal 81 des Beyer-Baus beginnt, eröffnet Dipl.Ing Rainer Janke vom Betonmarketing Ost die Ausstellung "Bauen und Ökologie".

12.11.02

Große Rochade beim Studium generale
Termine sind dazu da, verschoben zu werden - wenn's nicht anders geht: Die montägliche Doppelstunde unter dem Thema "Der Bauingenieur und seine Aufgaben" blieb von dieser Grundweisheit nicht verschont. Wer also wissen will, was genau auf ihn/sie zukommt, findet bei den News der Fakultätsseite den aktualisierten Plan. Wem die Themenabfolge egal ist: Montags 16.40 bis 18.10 im Beyer-Bau, Hörsaal 118 und warten, was der Vortragende ankündigt ;-)
120.000 (ältere) Fach-Zeitschriften-Seiten online
Der Verein DigiZeitschriften e.V., den die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) im Februar dieses Jahres zusammen mit acht weiteren deutschen Bibliotheken gegründet hat, präsentiert jetzt erste Ergebnisse seiner Arbeit: Unter der Adresse www.digizeitschriften.de können über die Datenbank eines Demo-Servers fast 180 Bände verschiedener Fachzeitschriften mit annähernd 120.000 Seiten kostenlos im Internet abgerufen werden. Ziel des Vereins ist es, über einen Zeitraum von drei Jahren drei Millionen Seiten zu digitalisieren und anderen Bibliotheken, Forschungseinrichtungen und Institutionen weltweit zugänglich zu machen. Teilt der Informationsdienst Wissenschaft mit.
Die Bauingenieure Dresden auf der Höhe der Zeit...
Was weltweit losgetreten wird und immer mehr Verbreitung findet, praktizieren einige Lehrstühle an der Fakultät Bauingenieurwesen auch schon, wenigstens ansatzweise: Beim Lehrstuhl für Baukonstruktrionslehre gibt es Kurzfassungen aller Diplomarbeiten, ebenso findet man sie beispielsweise beim Lehrstuhl für Stadtbauwesen und ansatzweise beim Lehrstuhl für Massivbau.
Das MIT macht's vor
Schluss mit der Geheimniskrämerei in der Forschung, beschloss jetzt das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Ein digitales Archiv namens DSpace soll offen legen, was die angesehene US- Forschungseinrichtung hervorbringt – ob Labordaten, Vortragsmanuskripte oder Fachartikel. Bereits vor einigen Wochen hatte das MIT begonnen, seine Lehrmaterialien ins Internet zu stellen, meldet die Süddeutsche Zeitung. Die Beiträge sollen demnach schon vor der Begutachtung von Fachkollegen elektronisch publiziert werden. Weltweit erwögen 40 universitäten, sich DSpace anzuschließen - um so dem Klammergriff teurer Fachzeitschriften zu entgehen.

11.11.02

Publikationspflicht für Professoren im Netz?
Die Grünen wollen es, der Schockwellenreiter begrüßt es: »Es gibt eine Pflicht für Leute, die Wissen öffentlich produzieren, ihre Ergebnisse auch öffentlich zur Verfügung zu stellen.« Außerdem bringt das tausende von neuen Studentenjobs, da die meisten Professoren kein HTML können und keine Ahnung haben, wie man eine Arbeit ins Netz stellt. Hier steht mehr dazu!

9.11.02

Einstürzende Hängebrücken, überlaufende Talsperren, kollabierende Hochhäuser
...sind nicht das, was Bauingenieure sich wünschen. Beim Vortrag unter diesem Titel im Gymnasium Freital Deuben gab es zwar auch Bilder zum Thema - aber eigentlich ging es Prof. Manfred Curbach, Professur für Massivbau und Ulrich van Stipriaan (Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät Bauingenieurwesen) darum, die Vielfalt des Bauingenieurstudiums an der TU Dresden den interessierten Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.
Wer die beiden Referenten für sein Gymnasium haben will: Kurze Mail genügt!
Die Zukunft von Dresdens Mitte im Live-Chat
Seit nunmehr über einem Jahr stagniert die Entwicklung in Dresden unter dem neuen Oberbürgermeister Roßberg. Neben Streichungen in vielen Bereichen droht die Schließung der Staatsoperette Dresden, dem einzigen Operettentheater in Deutschland.
Investoren aber stehen Schlange, um im Stadtzentrum eine neue Operette für die Stadt Dresden zu bauen oder den Umzug der Philharmonie in einen würdigen und klingenden Konzertsaal zu bewerkstelligen.
Einer dieser Investoren hat für den Um- und Neubau des Kulturpalastes den bedeutenden Berliner Architekten Hans Kollhoff (Hochschullehrer an der ETH Zürich) gewonnen. Zur Vorstellung und zur Diskussion dieser Pläne findet am 11.11.2002 von 19 bis 21 Uhr ein Live-Chat statt.

6.11.02

Ausgezeichnete Ideen
Innovative Ideen sind gefragt und sollen belohnt werden: Erstmals wird in diesem Jahr ein europäischer Preis für Innovationen rund um den Werkstoff Holz ausgeschrieben. Der Schweighofer Prize ist mit insgesamt EUR 300.000 dotiert und teilt sich in einen Hauptpreis und drei Förderpreise. Mit dem Preis werden innovative Projekte in den Bereichen Forstwirtschaft, Holztechnologie und Holzprodukte gefördert. Der Preis wird im Abstand von 2 Jahren vergeben, die erste Verleihung erfolgt im Rahmen einer Gala im Juni 2003 in Wien. Alle weiteren Informationen findet man hier.

5.11.02

Spielzeug für den Ingenieursalltag
Weihnachten steht vor der Tür, und wer schon alle Spielzeuge für den ausgewachsenen Mann hat, darf sich auf eine Neuvorstellung aus dem Hause Microsoft freuen: Der Tablet-PC erscheint, und der Spiegel schreibt verhalten positiv drüber. Immerhin glaubt der Autor, dass das neue Spielzeug (zum Preis von mindestens 2.000 Dollar) "auch im Ingenieursalltag zum Einsatz kommen könnte". Ob's auch die Ingenieure glauben?
[Info von Martin Röll aus Dresden, der auch auf ein sehr nettes Tablett-Szenario hinweist!]
Hat, wer Appetit hat, keinen Geschmack?
Die Antwort gibt's morgen im Rahmen der Vortragsreihe "spannweiten" der Dresdner Fakultät Architektur um 18.30 Uhr im Hörsaalzenrum der TU Dresden, Bergstrasse 64, Saal 002. Im Anschluss: Diskussion!
>>> 06.11.02 graft, Los Angeles/Berlin "taste is the lack of appetite"

4.11.02

München teuer - Dresden den Preis wert!
Das Leben für Studenten ist nie billig - aber am preiswertesten ist es in Dresden: Die monatlichen Lebenshaltungskosten betrugen hier Ende 2001 493 Euro (davon 162 für die Miete). Damit führt Dresden - und Verlierer sind Köln (731 Euro), Hamburg (758 Euro), München(773) und Frankfurt (814 Euro). Und wer einmal in der Dresdner Neustadt war, muss auch die Vermutung der Süddeutschen Zeitung (deren Beilage Uni & Job vom 26.10. wir diese Daten entnehmen) mit Genuss zurückweisen: "In westdeutschen Hochschulstädten ist das Nachtleben vielleicht aufregender..." mutmaßte das Blatt. Mitnichten, die Damen und Herren in München, mitnichten...
Vorurteile
Die Zahl der Studienanfänger für den Studiengang Bauingenieurwesen geht fast überall zurück (an der TU Dresden sind es dieses Jahr wieder mehr als im Vorjahr: der Osten markiert die Wende!). Wer den Beitrag über den Klassenausflug eines Trierer Gymnasiums liest, ahnt warum das auch so sein kann: Die Jungs und Mädels wissen gar nicht, was ein Bauingenieur ist! Das muss sich ändern: Kommenden Samstag gehen wir nach Freital ins Gymnasium und erzählen, was Bauingenieure alles so machen...

1.11.02

Leicht und attraktiv
Man wird sich dran gewöhnen müssen, mit Beton andere als die bisherigen Assoziationen zu verbinden: Mit "Leicht und attraktiv - Fassadenplatten aus textilbewehrtem Beton" stellen Forscher der TU Dresden neueste Erkenntnisse ihrer Arbeit vor. Ort des Geschehens ist die 75. Tagung des Wissenschaftlichen Rates der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) in Magdeburg. Die Tagung findet am 28. und 29. November statt, der Vortrag im Rahmen der "Zukunftstechnologien für den innovativen Mittelstand" am Vormittag des 29.11. Ein weiteres Thema mit Dresden-Bezug wird die "Verstärkung von Holzverbindungen mit beanspruchungsgerechten textilen Strukturen" sein.
Und hier die Links zu den Instituten:
Institut für Tragwerke und Baustoffe · Institut für Baukonstruktion und Holzbau · Institut für Textil- und Bekleidungstechnik
Das Runde ins Eckige
"Seit jeher gilt der Werkstoff Holz als nicht verformbar. Doch neuere Forschungen beweisen das Gegenteil." Stellt jetzt im aktuellen Newsletter bauingenieur24 fest. Wir hatten es schon eher bemerkt...
Überblick bewahren
Die mit "1" bewertete Diplomarbeit zu "Betonböden im Industrie- und Gewerbebau" fasst bestehende Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen aus dem Themenbereich der Industrieböden allgemeingültig zusammen. "Dabei wurde auf die aufgeführte Literatur zurückgegriffen. Im Original übernommene Inhalte sind als solche gekennzeichnet", schreibt bauingenieur24 - und wir fragen uns: Ist das denn nicht selbstverständlich, Fremdes als solches auszuweisen?
Wer Interesse an der Arbeit hat, findet auf der bauingenieur24-Seite einen Link zum Inhaltsverzeichnis, eine Leseprobe und die Preise für Bestellungen.
Irgendwann war es immer das erste Mal...
"Die erste Statik der Welt" beleuchtet Dr.-Ing. Wilfried Wapenhans vom Ingenieurbüro Wapenhans und Richter [Vorsicht: Flash-Alarm!], Dresden, bei einem Vortrag im Rahmen des Seminars für Bauwesen am Donnerstag, 14. November 2002, um 14.50 Uhr im Hülsse-Bau S 186. Bilder gibt's auch - und das auf der Einladung zeigte im Hintergrund den Petersdom, was sicher ein ernst zu nehmender Hinweis ist...
[Prof. Dr.-Ing. Bernd W. Zastrau vom Institut für Baumechanik und Bauinformatik der TU Dresden per Mail]